09.10.2026 – Nächstes Offenes Treffen – Themenvorschlag: Sozialrevolutionär gegen Faschismus vorgehen

Am Freitag, den 9.10.2026 findet unser nächstes Kennenlerntreffen statt. Um das ganze etwas zu strukturieren gibt es neben zwei Phasen, wo wir einander und die Gruppe vorstellen – jetzt jedes Mal mit einem Vorschlag für ein Diskussionsthema. Selbstverständlich ist immer nur ein Vorschlag.
Unser Vorschlag für den 09.10.2026 ist:

Sozialrevolutionär gegen Faschismus vorgehen


Verbote lösen keine gesellschaftlichen Katastrophen, dennoch ist eine der meist geforderten Reaktionen auf das Erstarken der AFD ihr Verbot. Anarchist*innen vertreten immer schon eine andere Haltung dazu wie Faschismus bekämpft werden sollte – an die Wurzel gehen und die gesellschaftlichen Ursachen beseitigen.
Also beispielsweise Armut und Vereinsamung selbstorganisiert etwas entgegensetzen. Außerdem uns den Institutionen entgegenstellen, welche hinter den gesellschaftlichen Katastrophen stehen wie Staat, Kapitalismus, Kolonialismus, Patriarchat und Ableismus. Wie können wir dazu was in Bochum tun? Welche Rolle kann dabei unser nun gestartetes gegenseitige Hilfeprojekt haben? Und wie können wir die Menschen in Sachsen-Anhalt, den USA und anderen Orten der Welt sinnvoll unterstützen?

Hier auch nochmal die allgemeine Ankündigung

Die Weltlage scheint aussichtslos. Das Wachstum des Faschismus ist sehr vielen bewusst.
Manche wollen aus Angst vor Veränderung, dass es noch schlimmer wird, den Status Quo um jeden Preis verteidigen. Andere suchen die Hoffnung in immer wieder auf schrecklichen Weise gescheiterten Utopien wie der Sowjetunion.

Ihre Antwort hat eines gemeinsam – sie bedeutet mehr Mach für den Staat – mehr Kontrolle, mehr Herrschaft. Immer weniger Freiheit. Am Ende wird dann nach unten getreten gegen die Beherrschten statt gegen die Institutionen der Herrschaft.

Dieser Einladung ist nicht für sie. Dieser Text ist für dich, wenn du daran zweifelst oder es ablehnst.

Freiheit, Kreativität, Selbstbestimmung und Solidarität – sie wirken im ferner – wie eine Utopie, die unerreichbar ist. Dabei sind Menschen weder von Natur aus unterdrückerisch noch ist die jetzige Art zu leben alternativlos.
Wir glauben nur, dass es nichts anderes geben kann, weil wir von Staat und Kapitalismus, von Patriarchat und Kolonialismus, von Abelismus und Anthropzentrismus¹ dazu gebracht werden dies zu verinnerlichen.

Wir wollen in Bochum einen Ort schaffen, der uns erinnert, dass Menschsein – das Leben – etwas anderes sein kann. Er soll keine Freiraum sein, sondern ein Ort der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, ein Ort des Widerstandes und ein Ort der Erinnerung daran, dass Menschsein und Leben nicht so sein müssen.

Bis wir diesen Ort haben, treffen wir uns jeden 2ten Freitag (Nächste Termine: 09.10, 13.11, 11.12 ) zum Kennlernen und Diskutieren in einem Café in der Bochum Innenstadt. Zeit: 15:30 -18.00 Uhr
Ort auf Anfrage per Mail an fannysandfanyas.riseup.net oder per Signal über diesen Link.

Falls du an den Termin(en) keine Zeit habt, besteht auch die Möglichkeit was Anderes auszumachen.
Melde dich dich einfach bei uns.

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